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Die Pfarrkirche Maria Geburt im Video

Das Siechenhaus und die Pfarre St. Marx

Die Geschichte unserer Pfarre ist eine Geschichte der christlichen Nächstenliebe. Dieser Umstand tritt bereits im Mittelalter zutage, wo wir auf die ersten Spuren christlichen Lebens in unserem Pfarrgebiet stoßen. Im Zeitalter der Kreuzzüge war unsere Gegend ein Durchzugsgebiet für die Kreuzfahrer. Als es Mitte des 13. Jahrhunderts zu einem Rückzug aus dem Heiligen Land kam, errichtete der Lazarusorden am damaligen „Ostrand“ von Wien ein Siechenhaus, in welchem erkrankte Kreuzfahrer und in der Folge auch Menschen aus der Wiener Bevölkerung betreut wurden. Diese Einrichtung befand sich auf dem Areal der heutigen Landstraßer Hauptstraße 173-175. Durch den Standort im Osten von Wien gelang es vor allem, die an Seuchen und ansteckenden Krankheiten leidenden Pilger … weiterlesen

Nach der Auflösung des Waisenhauses

Die nachfolgenden Ausführungen orientieren sich im Wesentlichen an den Schilderungen der Festschrift „Zweihundert Jahre Pfarrkirche Maria Geburt“ aus dem Jahr 1968.
Nach der Auflassung des Waisenhauses verlor unsere Kirche ihre ursprüngliche Bestimmung. Der Pfarrsprengel war zwar groß, aber wenig verbaut. Lange Zeit hindurch führte die Kirche ein recht bescheidenes Dasein.
Ein bedeutendes Ereignis fand allerdings im Jahr 1830 statt: … weiterlesen

Wiens erster Kindergarten – made in Maria Geburt

Bereits einmal habe ich in einem Pfarrblatt über Wiens ersten Kindergarten, damals benannt als „erste Wiener Kinderbewahranstalt“, berichtet. Dabei konnte ich bemerken, dass diese
wegweisende Institution im Bewusstsein unserer Pfarrangehörigen kaum verankert ist. Wir alle wissen Bescheid über das legendäre Rennweger Waisenhaus, damit setzen wir den Beginn unserer Pfarrgeschichte gleich. Über die Kinderbewahranstalt weiß man aber sehr wenig. Ich möchte daher die Erinnerung an diese Einrichtung mit einem weiteren Beitrag im Pfarrblatt wachrufen1. Noch dazu konnte ich seit dem letzten Vortrag neue Erkenntnisse erlangen, diese will ich dem p.t. Publikum nicht vorenthalten … weiterlesen

Renovierung des Pfarrhofes

SchuttEs begann vor zwei Jahren als der Wunsch nach Räumen für unsere Pfarrjugend an unseren Pfarrer Cliff herangetragen wurde. Die Idee war anstelle der alten Kohlenlager im Hof einen Neubau zu errichten. Ich machte einen Entwurf für einen Mehrzweckraum sowie einen neuen Lagerraum für unsere Sommermöbel und Sportgeräte, der allgemeinen Anklang fand. Ein Gespräch mit der Baubehörde ergab jedoch, dass dieser Bau auf gewidmetem Grünland steht und für den Neubau eine Umwidmung oder eine Ausnahmegenehmigung erforderlich wäre.

Wir luden den Leiter des Bauamtes der Erzdiözese zu einem Gespräch über unser Bauvorhaben ein. Dieser besichtigte unsere Pfarrhof-Räumlichkeiten und stellte fest, dass … weiterlesen

250 Jahre Waisenhausstiftung und Erste Kirche

In den Jahren 1762 und 1763 wurden durch die Stiftung von Maria Theresia sowie durch die Grundsteinlegung für die erste Kirche – es handelt sich dabei um den Vorgängerbau unserer heutigen Pfarrkirche – und deren Benedizierung entscheidende Weichenstellungen für die Entwicklung des Rennweger Waisenhauses vorgenommen. Nachstehend soll auf diese bedeutenden Ereignisse, die sich in den kommenden beiden Jahren zum 250. Mal jähren werden, näher eingegangen werden … weiterlesen

Seligsprechung Hildegard Burjan

Hildegard Burjan 1883-1933
Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.
Kaum jemand in unserem Lande hat das Bibelwort (Matthäus 25/14) so konsequent gelebt wie Hilde Burjan, die am kommenden 29. Januar selig gesprochen werden wird.
Die als Hildegard Freund im Jahre 1883 im schlesischen Görlitz an der Neiße geborene Tochter aus großbürgerlicher, liberaler jüdischer Familie ließ schon in jugendlichem Alter den Hang zur sozialen Tat, aber auch Interesse an der katholischen Kirche, zu der sie 1909 konvertierte, … weiterlesen

Kulturausflüge

Am 19.9.2011 besuchte eine kleine Gruppe Interessierter das Museum am Judenplatz. Es wurde als zweiter Standort des Jüdischen Museums im Jahr 2000 errichtet und bezieht sich vor allem auf die jüdische Gemeinde im mittelalterlichen Wien. Die 1995 unter dem Judenplatz ausgegrabenen Reste der zerstörten Synagoge … weiterlesen

Besichtigung Briefzentrum Wien

Am 5. Oktober fuhren 13 Personen nach Inzersdorf, um das Briefzentrum Wien (BZW) zu besichtigen. Leider konnte unser Pfarrer Cliff terminbedingt nicht dabei sein, was ihm auch selber leid tat. Nach der Anfahrt während der „rush hour“ gab es am Parkplatz vor dem Verteilzentrum einen kurzen Abriss über die Postgeschichte und dann ging’s auch schon los.
Zuerst bekamen wir ein paar Informationen über die Postlogistik allgemein und die Leistungen des BZW, das eines von insgesamt sechs Verteilzentren in Österreich ist.
Hier werden durchschnittlich mehr als ………weiterlesen

Besichtigung des Wiener Uhrenmuseums

Ein Dutzend Interessierte aus unserer Pfarre besuchte heuer am Faschingssamstag das Uhrenmuseum, eine Außenstelle des Wien-Museums. ………weiterlesen

Besuch in der Kapuzinergruft

Sehr viele Teilnehmer konnten wir bei unserer Führung durch die Kapuzinergruft begrüßen. Der Aufenthalt in diesen Räumen, in denen seit Anfang des 17. Jhds. die Habsburger ihre letzte Ruhestätte fanden ………Weiterlesen